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Segler










Segler: Erst der Abriss, dann der Neubau


Am nächsten Dienstag geht es los: An diesem Tag halten bei der Firma Segler in Berge die Bauarbeiter Einzug. Auf dem Programm steht der Abriss einer alten Produktionshalle nebst Sozialräumen und der Aufbau eines neuen und größeren Gebäudekomplexes.

Der Spezialist für Förderanlagen hat in den vergangenen Monaten alles vorbereitet, damit die Bauarbeiten für das Millionen-Projekt zügig vorangehen können und die Produktion nicht gestört wird. Um das zu gewährleisten, ist es allerdings notwendig, den Fürstenauer Damm von der Kreuzung bei Segler bis zum Abzweig Industriestraße für den Verkehr zu sperren. Die Anlieger seien in dieser Woche informiert und um Verständnis gebeten worden, berichteten Geschäftsführer Thomas Neteler und Segler-Gesellschafterin Birte Quint.



Auch Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter müssen natürlich mit gewissen Einschränkungen rechnen. Aber die sollen ebenfalls im erträglichen Rahmen gehalten werden. Unter anderem wird an der Industriestraße eine provisorische Parkfläche hergerichtet, da die Plätze vor dem Verwaltungstrakt zum Rangieren für den Werkverkehr benötigt werden.

Im Oktober soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein. Wie Planer Jochen Bohmann berichtet, wird die neue Halle 28 mal 30 Meter groß sein und eine Höhe von rund zehn Metern haben. Hinzu komme ein neuer Sozialtrakt für die Mitarbeiter.

Diebe müssen sich übrigens keine Hoffnungen machen, dass sie Baugeräte oder andere Dinge stehlen können. Die Firma Segler hat den Sicherheitsdienst Heyer aus Fürstenau mit der Bewachung des Firmengeländes und damit auch der Baustelle beauftragt.

Während nun also die alte Produktionshalle abgerissen wird, bleibt das neu gestaltete Segler-Hinweisschild an der Landesstraße zwischen Bippen und Berge davon verschont. Wie berichtet, hatte die zuständige Landesbehörde dem Unternehmen zunächst eine „Abriss-Verfügung“ geschickt, weil die Optik verändert worden sei. Überdies sandten die Bürokraten ein Schreiben mit Fragen zum Entwässerungsplan ein. Berges Bürgermeister Volker Brandt hat sich inzwischen der Sache angenommen, und zwar mit Erfolg. „Die Sache ist erledigt. Wir danken dem Bürgermeister“, sagte Thomas Neteler.


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