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Segler











Maschinenfabrik Segler ausgezeichnet

Förderpreis für Förderanlagenfirma aus Berge

steb Osnabrück. Förderpreis für eine Förderanlagenfirma: Die Maschinenfabrik Segler aus Berge gewann jetzt die mit 3000 Euro dotierte Auszeichnung des Förderkreises Innungsbetriebe Handwerk. Das weltweit operierende Unternehmen wurde von der Jury für neue technische Ideen, moderne Personalpolitik sowie sein Engagement für Bildung und Ausbildung gekürt.

Die Segler-Förderanlagen Maschinenfabrik GmbH ist überwiegend im Bereich Sondermaschinenbau tätig. In Berge werden beispielsweise Förderschnecken, Spezialmaschinen oder komplette Anlagen konstruiert und produziert. Diese Anlagen werden von Unternehmen der Chemie-, Lebensmittel- und Energiewirtschaft nachgefragt. Zu den Kunden zählen international agierende Unternehmen wie BASF, Dr. Oetker oder Halliburton. Derzeit arbeiten bei Segler rund 100 Beschäftigte, davon 15 Auszubildende.

Anne-Katrin Reich von der Privaten Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Vechta stellte die betriebliche Nachwuchsförderung in den Mittelpunkt ihrer Laudatio. Für die „optimale Ausbildung“ beschäftige man bei Segler einen Lehrer, der gesondert Schulungen durchführe. Auch diese Maßnahme habe dazu geführt, dass „zwei Auszubildende der Segler-Förderanlagen 2006 und 2010 ihre Ausbildung als Jahrgangsbeste abschlossen“, sagte die hauptamtliche Vizepräsidentin der Fachhochschule.

Reich hob ebenfalls das Engagement im Bereich Bildung hervor. Die Kooperation von Segler mit der örtlichen Haupt- und Realschule ermögliche den Schülern schon früh einen Einblick in das Berufsleben. Sie lobte auch die betrieblichen Leistungen im Gesundheitsschutz: „Büroarbeitsplätze wurden ergonomisch gestaltet, in der Produktion Lärmschutzmaßnahmen eingeführt und eine Verringerung der Staubbelastung“ erreicht.

Den Förderpreis habe das Unternehmen Segler auch für technische Innovationen bekommen. „Materialkenntnis, ingenieurmäßiges Arbeiten und höchstes handwerkliches Geschick“ seien etwa bei der Fertigung der „Eintragsförderschnecke für extreme Bedingungen“ gefragt gewesen, sagte Reich.

Der Förderpreis wird seit 1993 von den neun Mitgliedern des Förderkreises Innungsbetriebe Handwerk vergeben. Die Auszeichnung solle ein „eindrucksvolles Spiegelbild für Qualität, Leistungsvermögen und innovative Kraft“ der regionalen Handwerkswirtschaft sein, erklärte der Kreishandwerksmeister und Vorsitzende des Förderkreises, Horst Glüsenkamp.

Im Förderkreis sind die Kreishandwerkerschaft Osnabrück, die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland sowie Unternehmen aus den Bereichen Finanz-, Energie- und Versicherungswirtschaft vertreten.

Quelle: http://www.noz.de