Suche Sitemap Impressum English Version Russian Version
Segler
Rohstoff- und Energieindustrie Rohstoff- und Energieindustrie Rohstoff- und Energieindustrie Rohstoff- und Energieindustrie Rohstoff- und Energieindustrie Rohstoff- und Energieindustrie Rohstoff- und Energieindustrie





Rohstoff- und Energieindustrie
SCHNECKENDOSIERSTATION
Die Dosierstation, mit einer Länge von 8,4 m und einer Breite von 2,4 m, wurde für den kontinuierlichen Vollabzug aus einer Siloanlage konstruiert. Die Anlage hat ein Gewicht von 7,2 t. Das Silo ist 43 m hoch und hat 6,8 m im Durchmesser. Es wird durch einen Konus auf 2 m eingeschnürt. Die Produktsäule aus Zementrohmehl rutscht in einen Einlauftrichter mit vier Schneckenwellen, der dann in einen Vierfach-Rohrtrog übergeht. Dieser besitzt zwei hintereinander liegende Abgabepunkte, zu denen jeweils zwei Schneckenwellen fördern. Über einen Schieber am vorderen Abgabepunkt wird entschieden, welcher der beiden Ausläufe genutzt wird. Mit einem Massenstrom von 250 t/h erfolgt der Austrag aus dem Silo, was einem Volumenstrom von 315 m³/h entspricht. Im Silo herrscht eine Vertikalspannung von ca. 80.000 N/m². Zur Vermeidung von Totzonen haben die Schneckenwellen eine progressive Steigung, so dass Massenfluss gewährleistet ist.


DOPPELWELLENSCHNECKENFÖRDERER
Bei Bohrungen nach Öl und Gas wird der Bohrkopf immer in Verbindung mit sogenanntem Bohrschlamm betrieben, einer Mixtur aus diversen Chemikalien – Schmiermitteln, Korrosionsverhütern, Bioziden, Schwermetallen – und verschiedenen Flüssigkeiten. In der Vergangenheit wurde das mit Bohrschlämmen belastete Bohrgestein im Meer verklappt.
Aus Gründen des Umweltschutzes ist das heute undenkbar geworden. Die Bohrschlämme werden jetzt von den sogenannten Bohrcuttings getrennt, wobei der Bohrschlamm wieder verwendet wird und das Bohrgestein zur Entsorgung an Land gebracht wird. Der innerbetriebliche Transport auf der Offshore-Bohrinsel wird nun durch Segler-Doppelwellen-Schneckenförderer gewährleistet. Dabei ist eine sehr hohe Betriebs- und Ausfallsicherheit die Voraussetzung für die gesamten Anlagenteile. Störungen würden einen enormen betriebswirtschaftlichen Verlust aufweisen, da beim Ausfall eines Schneckenförderers die komplette Bohreinrichtung gestoppt werden muss.
Der Schneckenförderer ist aus hochlegiertem Stahl gefertigt, da durch die salzhaltige Umgebung erhebliche Korrosionsschäden entstehen würden. Die Anlage wird im Ex-Bereich betrieben und hat einen Schneckendurchmesser von 450 mm bei einer Gesamtlänge von 14.000 mm. Die Anlage hat ein Drehmoment von 16.000 Nm.