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Segler










„Unsere Produkte bekommt man nicht von der Stange, sondern aus Berge“

Landrat Manfred Hugo besuchte Segler-Förderanlagen Maschinenfabrik

Fürstenau/Berge. „Unternehmen sind gut aufgestellt, wenn sie innovativ sind und was unternehmen. Die Kommunen profitieren von einer solchen positiven Marktposition. Zu diesen Firmen im Landkreis Osnabrück zählt auch Segler“, lobte Landrat Manfred Hugo bei einem Besuch der Segler-Förderanlagen Maschinenfabrik GmbH in Berge. Bei dem Rundgang zeigte er sich beeindruckt von der Leistungsvielfalt des Familienunternehmens, das Mischer, Förder- und Prozessschnecken für die verschiedenen Einsatzbereiche sowie Spezialmaschinen für Schüttgüter plant und fertigt. Maschinen aus Berge kommen weltweit zum Einsatz. So wird in Saudi-Arabien mit Segler-Technik Käse produziert.

Gemeinsam mit dem Samtgemeindebürgermeister Fürstenau, Helmut Kamlage, seinem Vertreter Peter Selter, dem Berger Bürgermeister, Alfons Bertke, dem Geschäftsführer der MaßArbeit, Siegfried Averhage, sowie Günter Dinkelmann, Geschäftsführer der WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land mbH, machte sich der Landrat ein Bild  von dem 1911 gegründeten Unternehmen. 77 Mitarbeiter sind am Standort Berge beschäftigt.



„Wir entwickeln Produkte für den Lebensmittel- und Chemiebereich sowie für die Umwelttechnik. Namhafte Unternehmen, darunter BASF, Bayer und Oetker, gehören zu unseren Kunden“, erklärte Geschäftsführer Heinrich Quint, der die Firma zusammen mit Prokurist Thomas Neteler und der Gesellschafterin Birte Quint führt. Dabei werde für jeden Kunden eine maßgeschneiderte Lösung entwickelt. „Unsere Produkte bekommt man nicht von der Stange, sondern aus Berge“, betonte Thomas Neteler und stellte einige der Innovationen vor. So hat Segler beispielsweise eine Anlage für die Klärschlammkühlung gebaut. Ein anderes Projekt dient zur Moorentwässerung: Eine mit einem Dieselmotor angetriebene Wasserschnecke läuft 24 Stunden im Steinhuder Meer. Für die Entwicklung eines Konusmischers erhielt Segler zudem Unterstützung aus einem Innovationsförderprogramm.

Bei vielen Projekten arbeitet die Maschinenfabrik mit Fachhochschulen, Universitäten und dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik e.V. (DIL) in Quakenbrück zusammen. Das hat sich bewährt. „Unsere Kunden erkennen es an, dass wir mit einem Institut aus der Region wie dem DIL kooperieren“, erläuterte Prokurist Thomas Neteler. Segler wolle in Zukunft auch intensiver mit regionalen Unternehmen zusammenarbeiten. „Es ist wichtig, dass wir unsere Leistungen auch vor Ort darstellen.“ Viel Wert legt das Unternehmen auf die Ausbildung seiner qualifizierten Mitarbeiter. Die Teilnahme an Praxistagen der Schulen soll helfen, qualifiziertes Personal frühzeitig an die Firma zu binden. Um den hohen Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden, verfügt Segler über eine eigene Entwicklungsabteilung. Zehn Konstrukteure arbeiten an modernsten 3D-CAD-Arbeitsplätzen.

Siegfried Averhage machte bei dem Besuch auf die Unterstützung durch die MaßArbeit aufmerksam. Seit einem Jahr ist die Beschäftigungsinitiative des Landkreises Osnabrück für die Vermittlung Langzeitarbeitsloser, Arbeitslosengeld II-Empfänger, zuständig. Nach den Worten von Averhage sei es auch möglich, die potenziellen Arbeitnehmer je nach Anforderungsprofil passgenau zu qualifizieren.


Innovationen zum Anfassen: Die Besucher staunten beim Besuch der Firma Segler über den riesigen Mischer, der im Auftrag von BASF produziert wird.

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