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Segler











100-jähriges Bestehen wird gefeiert

Segler - ein Vorzeigeunternehmen

Berge. Seit Mittwochmorgen heißt die Industriestraße in Berge Friedrich-Segler-Straße. Dafür gibt es einen guten Grund. Die dort ansässige Firma Segler ist am 11. Januar 100 Jahre alt geworden. Als Zeichen der besonderen Verbundenheit hat deshalb die Gemeinde Berge nun die Änderung des Straßennamens vorgenommen. Die Firma Segler revanchierte sich und übergab einen Scheck in Höhe von 5000 Euro an den TuS Berge. Auch ein Zeichen der besonderen Verbundenheit mit der Gemeinde.

Den 100. Geburtstag wird das Unternehmen erst am 28. Mai mit einem Tag der offenen Tür richtig feiern. Gleichwohl hatten Gesellschafterin Birte Quint und die Geschäftsleitung am Dienstag zu einem kleinen Empfang in die Werkshallen eingeladen, um an die Gründung von Segler vor genau 100 Jahren zu erinnern. Eine kleine Bühne mit Rednerpult war dort aufgebaut, wo normalerweise die Fachleute des Unternehmens arbeiten, ein Ölgemälde des Firmengründers Friedrich Segler stand daneben. Sodann zeichnete Birte Quint kurz den Lebensweg ihrer Vorfahren nach – also auch den Weg von der Produktion der ersten Landmaschinen in Schlawe in Pommern bis hin zum Bau von Prozessschnecken in Quakenbrück und dann in Berge (siehe Infobox). Es war ein langer Weg, der bisweilen sehr steinig war. Umso mehr freute sich Birte Quint – und mit ihr wohl alle 100 Mitarbeiter –, dass die Firma heute ein unverzichtbares Vorzeigeunternehmen für die Region ist.

Das machte auch Berges Bürgermeister Volker Brandt deutlich. „Wir werden sie nicht wieder ziehen lassen“, betonte er. Zugleich sicherte der Bürgermeister dem Unternehmen bei allen offenen Fragen die Unterstützung der Kommune für die Zukunft zu.

An der hat es schon in den vergangenen Jahren nicht gefehlt. Wie Geschäftsführer Heinrich Quint erklärte, sei Volker Brandt stets ein ebenso kompetenter wie hilfreicher Ansprechpartner. Weiterhin machte er deutlich, dass Segler stolz darauf sei, ein Familienunternehmen zu sein. Gerade diese Betriebe seien auch Stützen der Gesellschaft.

Geschäftsführer-Kollege Thomas Neteler wiederum wies darauf hin, dass gerade das Fundament für die geplante Hallenerweiterung fertiggestellt worden sei. Das passe gut zum Jubiläumstag und sei ein Symbol für die weitsichtige Firmenpolitik. Dafür sei auch Birte Quint verantwortlich, die es verstehe, in einer guten Atmosphäre der Zusammenarbeit, die Dinge zu entwickeln und voranzutreiben.

Ein besonderer Dank ging zudem an die Belegschaft. Nur gemeinsam könne das Unternehmen fortgeführt werden, betonten Geschäftsführer und Gesellschafterin.

Schließlich war der TuS Berge an der Reihe. Er erhielt aus den Händen von Birte Quint einen Scheck in Höhe von 5000 Euro und die Zusage, dass auch die Spenden anlässlich der Jubiläumsfeier im Mai an den Verein gehen würden. „Die ganze Gemeinde soll profitieren“, erklärte Birte Quint bei der Geldübergabe. Und da sei der TuS mit seinen vielen Sportangeboten die richtige Adresse.

Der TuS-Vorsitzende Andreas Klaphake freute sich über das Geld. Es sei die größte Einzelspende, die der Verein je erhalten habe. Das Geld könne der TuS gut gebrauchen, da er gerade mit dem Umbau des Vereinsheimes die größte Investition der Vereinsgeschichte bewältigen müsse. Das Geld ist also gut angelegt.

Quelle: http://www.noz.de