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Gespräch mit Birte Quint Segler in Berge: Ein Unternehmen auf Erfolgskurs im 100. Jahr des Bestehens Berge. Ein stolzes Alter: Die Firma Segler Förderanlagen feiert in der kommenden Woche ihr 100-jähriges Bestehen mit einem Festakt und einem Tag der offenen Tür. In einem Gespräch mit dem „Bersenbrücker Kreisblatt“ zog Gesellschafterin Birte Quint Bilanz und gab einen Ausblick auf die nächsten 25 Jahre des Unternehmens. Hallo, Frau Quint, wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, beim Tag der offenen Tür Massagen in der Werkhalle anzubieten? Das war meine Idee. Ich sehe ja immer, wie anstrengend die Arbeit in den Werkshallen ist. Wir tun zwar bereits viel, um die Rahmenbedingungen so gut wie möglich zu gestalten. Aber warum nicht mal ein kleines Verwöhnprogramm für alle? Viele haben zwar erst geguckt und gedacht, die Frau Quint spinnt, aber ich glaube, die Sache findet Anklang. In der jüngsten Vergangenheit hat es sehr viele Bauaktivitäten auf dem Seglergelände gegeben. Wie viel haben Sie investiert?. Wir haben zwei Hallen verlängert. Das war aus Gründen der Arbeitsorganisation notwendig und auch wegen der positiven Entwicklung der Auftragslage. Unser Umsatz ist inzwischen auf 10,2 Millionen Euro gestiegen. Wir haben einfach die Gunst der Stunde genutzt und in kurzer Bauzeit eine günstige Lösung realisiert – Kostenpunkt etwa eine Million Euro. Wie wird denn das Unternehmen zum 125-jährigen Bestehen dastehen? Darüber habe ich gerade mit meinem Sohn Karsten gesprochen. Er ist Diplom-Ingenieur und arbeitet derzeit in der Forschung bei einem großen Automobilkonzern. Außerdem schließt er in diesem Jahr seine Promotion ab. Er wird in naher Zukunft bei Segler einsteigen und sicher auch neue Ideen einbringen – zum Beispiel zu bestimmten Berechnungsmodellen für die weitere Optimierung von Segler-Produkten. Darüber wird er am nächsten Freitag auch einen Festvortrag halten. Ansonsten wünsche ich mir, dass sich Segler auch in 25 Jahren noch in Familienbesitz befindet. Die Voraussetzungen dafür sind gut. Vor allem auch deshalb, weil wir einen tollen Mitarbeiterstab haben, der sehr motiviert, gut qualifiziert und innovativ ist. Da ist noch einiges zu erwarten, was uns voranbringt. Da bin ich sicher. Ist auch an Expansion gedacht? Wir werden uns sicher noch vergrößern, wenn sich die Konjunktur so weiterentwickelt. Wir können aber ansonsten zufrieden sein mit dem, was wir haben. Wir müssen einfach nur unseren Weg gehen, gegenseitiges Vertrauen haben und nicht abheben. Diese Werte haben mir schon meine Großeltern mitgegeben. Wie lautet ihr unternehmerischer Leitsatz? „Menschen, die bewegen“. Das ist unser Slogan. Wir sind ein Unternehmen, dass viel bewegt hat und auch manche Krise durchgemacht hat. Wichtig war aber immer, dass alle die Ärmel aufgekrempelt haben und gesagt haben: „Wir stehen wieder auf“. Das ist der eigentliche Erfolg von Segler und damit aller Mitarbeiter. Wir haben einfach eine Mannschaft, die nicht zu toppen ist. Das möchte ich betonen. Quelle: http://www.noz.de |
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