Schafe im Solarpark bei einem Maschinenbauer? Was im ersten Moment nicht zusammenpasst, ergibt bei genauerem Hinsehen viel Sinn. Auf unserer Solar-Freiflächenanlage haben wir tierische Verstärkung bekommen, und die sorgt ab sofort ganz natürlich für gepflegte Grünflächen.

Schafe im Solarpark statt Rasenmäher

Eine kleine Herde Schafe übernimmt jetzt die Pflege der Flächen zwischen und unter den Modulreihen. Die Tiere kommen vom Hof Langenhorst aus Dalvers, mit dem wir für die Beweidung zusammenarbeiten. Statt Rasenmäher und Freischneider halten unsere neuen Kollegen das Gras kurz. Sie kommen dabei problemlos an Stellen, die mit Technik nur schwer erreichbar sind, und arbeiten sich gleichmäßig durch die gesamte Anlage.

Für die Tiere ist die Fläche ein ideales Revier. Zwischen den Modultischen finden sie ausreichend Futter und gleichzeitig Schatten. Für uns bedeutet das eine Grünpflege, die ohne Maschinen, ohne Kraftstoff und ohne Lärm auskommt.

Warum die Grünpflege auf der Freiflächenanlage wichtig ist

Auf einer Freiflächenanlage muss der Bewuchs regelmäßig kontrolliert werden. Denn wird das Gras zu hoch, kann es einzelne Module verschatten und so die Leistung der Anlage mindern. Eine zuverlässige Pflege ist deshalb keine reine Optik, sondern wirkt sich direkt auf den Ertrag aus.

Maschinelles Mähen ist auf den verwinkelten Flächen rund um die Module allerdings aufwendig. Es kostet Zeit, verbraucht Kraftstoff und verursacht zusätzliche Emissionen. Die Schafe lösen genau dieses Problem auf die einfachste Weise, die sich denken lässt.

Hinzu kommt, dass die Tiere die Fläche schonen. Schwere Maschinen verdichten den Boden, gerade nach feuchten Tagen. Die Schafe dagegen bewegen sich ruhig über das Gelände und halten den Bewuchs trotzdem zuverlässig kurz, ohne dass jemand eine Maschine über die Anlage steuern muss.

Nachhaltigkeit, die zum Maschinenbau passt

Die Schafe im Solarpark halten nicht nur den Aufwuchs kurz. Sie düngen den Boden ganz nebenbei und tragen dazu bei, dass sich die Fläche zu einem wertvollen Lebensraum entwickelt. Davon profitieren auch Insekten und andere Tiere, die zwischen den Modulen einen ungestörten Rückzugsort finden.

Für uns passt dieses Bild gut zusammen. Eine Anlage, die saubere Energie erzeugt, wird auf eine Weise gepflegt, die genauso konsequent auf Nachhaltigkeit setzt. Dass die Tiere mit dem Hof Langenhorst aus Dalvers von einem Partner aus der Region kommen, passt für uns ebenfalls ins Bild. Maschinenbau und Schafhaltung schließen sich eben nicht aus, sie ergänzen sich.

Wer in nächster Zeit an der Anlage vorbeikommt, sollte einen Blick riskieren. Unsere neuen Kollegen lassen sich die Arbeit sichtlich schmecken, und sie zeigen, dass nachhaltige Lösungen oft ganz unkompliziert sein können.